Kaffee, Kuchen, Informationen und Tombola
Zeit: ganzer Tag
Ort: vor dem HS 81
Vor dem Hörsaal 81 ist wie immer der große Treffpunkt des Aktionstags. Hier stehen diverse Stände zum Informieren und Diskutieren. Dieses Jahr sind folgende Personen, Gruppen und Organisationen dabei: die med. Flüchtlingshilfe, IPPNW, bvmd-Austausch, SAN-Gö und ein paar mehr. Außerdem gibt es die Fotoausstellung von Studierenden selber, bei der wir vielfältige Einblicke in Famulaturen und besuchte Länder und deren Horizonte bekommen werden. Natürlich gibt es wie immer fairen Kaffee und leckeren Kuchen für das leibliche Wohl. Die Tombola sammelt dieses Jahr Geld für das Siyanbonga – Lachende Herzen für Südafrika e.V. Projekt in Kwazulu-Natal. Den Hauptpreis hat wieder der Tauchladen Oasis gespendet, ein Gutschein für einen Tauchkurs im Werte von 159 Euro.
Begrüßung & Live-OP
Zeit: 8.00 - 10.00
Ort: HS 81
Referent: Prof. Becker, Allgemeinchirurgie
Nach einer kurzen Begrüßung durch das Aktionstagsteam und unseren Dekan Prof. Frömmel wird der Aktionstag eröffnet und wir schalten direkt in den OP-Saal. Prof. Becker hat langjährige Erfahrungen als "Live-OP-Moderator" und wird uns dieses Jahr wieder mit viel Spaß und Wissen durch eine spannende und unterhaltsame Live-OP führen! Was auf dem OP-Plan steht, wird noch nicht verraten, nur so viel - der Bauch wird aufgeschnitten. Also gut frühstücken und auf in den Hörsaal 81!
Famulatur im Ausland
Zeit: 10.15 - 11.00
Ort: HS 04
Vortragende: Medizinstudierende der Uni Göttingen
Du interessierst dich für medizinisch-tätige Aufenthalte im Ausland? Du hättest gerne ein paar Eindrücke und Hinweise, wie man so etwas organisiert? Dann bist du hier richtig: Vier Studierende erzählen von ihren Famulaturen in ausländischen Krankenhäusern, und wie es dazu kam. Nachfragen erwünscht! Es werden Kolleginnen von Famulaturen in der Karibik und in Spanien berichten.
Bildungsstreik Wir machen weiter!
Zeit: 10.15 - 11.00
Ort: HS 69
Vortragende: Studierende, die sich bereits im Bildungsstreik organisiert haben
"Im Juni 2009 sind in über einhundert Städten 270.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem zu protestieren. Trotz großer Aufmerksamkeit und kleinen Zugeständnissen hat sich nichts geändert! Unsere zentralen Forderungen wurden nicht erfüllt. Wir bleiben bei unserer Kritik! Wir machen weiter! Vom 17. November bis zum 10. Dezember rufen wir deshalb zu neuen Aktionen im Rahmen des bundesweiten - sogar internationalen- Bildungsstreiks auf." Bei der Veranstaltung werden die Aktivistinnen von kommenden und bereits vergangenen Aktionen im Bildungsstreik 2009 berichten, der schon seit dem Sommersemester von vielen Studis und an vielen Fakultäten auch in Göttingen mitgetragen wird. Ihr könnt zu den bereits erreichten Änderungen in anderen Fachbereichen Fragen stellen. Außerdem wird über die Forderungen des Bildungsstreiks berichtet und diskutiert. Zum Beispiel wird die Abschaffung der antisozialen Studiengebühren gefordert. Diese Veranstaltung ist nix zum passiv Konsumieren: überlegt selbst was in eurer Lehre/Ausbildung im Argen liegt, wo etwas zu verändern ist und in welchem gesellschaftlichen Kontext sich diese Veränderungen bewegen. Und überlegt euch, wie ihr euch einbringen könnt.
weiterführende Informationen unter: http://streikunigoe.blogsport.de/
Einführung in die Palliativmedizin
Zeit: 10.15 - 11.00 Uhr Einführung,
11.00 - 12.00 und 11.15 bis 12.00 Uhr Rundgang Über die Palliativstation
Ort: HS 45
Referent: Dr. Alt-Epping, AG Palliativmedizin
„You can add life to days, even when you can´t add days to life“ In der Palliativmedizin werden Patienten mit inkurablen und fortschreitenden Grunderkrankungen (zumeist Tumorerkrankungen) behandelt, für die das Hauptziel der Begleitung der Erhalt oder die Wiederherstellung der Lebensqualität ist. Die in der Palliativmedizin eingesetzten Behandlungsmöglichkeiten sind daher sehr vielgestaltig und beziehen alle Behandlungsoptionen, die die Klinik zu bieten hat, prinzipiell mit ein; die Therapiemaßnahmen müssen sich jedoch an ihren Auswirkungen auf Symptomkontrolle, Lebensqualität, häuslicher Versorgbarkeit oder anderen, individuellen, patientenzentrierten Erfolgskriterien bemessen lassen. Abgesehen von der spezialisierten Palliativmedizin gehört die Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbenskranker Menschen und ihrer Angehörigen unabdingbar zum klinischen Tun eines jeden von uns. Wir wollen am Aktionstag in einem Impulsvortrag und Diskussion das Konzept und die Möglichkeiten der Palliativmedizin vorstellen, und in der anschließenden Führung ein Gefühl dafür vermitteln, wie diese multiprofessionelle Betreuung gestaltet und gelebt werden kann.
Wahn und Sinn - Psychosen in neuer Sicht
Zeit: 10.15 - 11.00
Ort: HS 91
Vortragende: Initiative Göttinger Psychose-Seminar
Psychosen - z. B. Schizophrenie und bipolare affektive Störung - werden inzwischen häufig rein biologisch als "Hirnstoffwechselstörungen" verstanden. Die anthropologisch orientierte Psychiatrie versucht hingegen, Psychosen aus dem Leben der Betroffenen heraus zu begreifen. Nicht nur PsychiaterInnen, sondern auch Erkrankte und ihre Angehörigen sind dann als Psychose-ExpertInnen gefragt. Seit Ende 2001 gibt es Psychose-Erfahrene, Angehörige und professionell im psychiatrischen Bereich Tätige die gleichberechtigt zusammenarbeiten.
Banda Aceh - Unsere Partneruni in Indonesien
Zeit: 11.15 - 12.00
Ort: HS 04
Referent: Prof. Uwe Gross
Am 26. Dezember 2004 kam es kurz nach einem verheerenden See- und Erdbeben in Südostasien zu Flutwellen (Tsunami), die vor allem in Banda Aceh / Indonesien verheerende Zerstörungen mit mehr als 80.000 Toten auslösten. Im Auftrag der Universität Göttingen war Herr Prof. U. Groß vom Tropenzentrum der Universität Göttingen im März 2005 in Banda Aceh / Indonesien, um die Möglichkeit einer potenziellen Partnerschaft mit der dortigen Universität zu eruieren. Als ein Ergebnis dieser Reise wurde am 4. Juli 2005 in Göttingen ein sogenanntes "Memorandum of Understanding" zwischen den beiden medizinischen Fakultäten unterzeichnet. Im Sommer 2005 hat bereits die erste Göttinger Medizinstudentin eine Famulatur in Banda Aceh absolviert. Darüber hinaus hat im März 2006 eine weitere Göttinger Medizinstudentin ihre Doktorarbeit in Banda Aceh begonnen. Seit April 2006 wird ein Dozent aus Banda Aceh in Göttingen ausgebildet.
Kinderpalliativmedizin
Zeit: 11.15 - 12.00
Ort: HS 45
Referentin: Nina Eulitz
So einnehmend die Berührungsängste gegenüber Sterbenden im Allgemeinen sein mögen, sind sie sicherlich nicht vergleichbar mit den Gefühlen und Ängsten eines Arztes, der ein sterbendes Kind behandelt. Ein Thema, das im Studium kaum oder nur am Rande angesprochen wird, sicherlich aber eine der größten Herausforderungen darstellt. Dieser Vortrag soll über dieses spezielle Gebiet aufklären und für die Möglichkeiten der pädiatrischen Palliativmedizin sensibilisieren.
Verbindungs(un)wesen & Studentische Verbindungen
Eine kritische Betrachtung
Zeit: 11.15 - 12.00
Ort: HS 91
Referent_innen: Gruppe Gegenstrom
intergrundinformationen: http://gegenstrom.blogsport.de/ In Deutschland gibt es ungefähr 1000 Studentenverbindungen mit ca. 22000 studierenden Mitgliedern und 135000 Alten Herren. Alleine in Göttingen existieren über 40 Verbindungen: Corps, Burschenschaften, Landsmannschaften, Sänger- und Turnerschaften, Gildenschaften etc. Die verschiedenen Arten von Studentenkorporationen unterscheiden sich in einigen Punkten voneinander, sie haben allerdings auch Gemeinsamkeiten, die ihre Ursprünge im 19. Jahrhundert haben und bis heute gültig sind. Ein Beispiel hierfür ist das Lebensbundprinzip: Einmal korporiert – immer korporiert. Die Veranstaltung soll über die Geschichte sowie die Gegenwart der Studentenverbindungen in Deutschland und Osterreich informieren, sowie ihre reaktionären Traditionen, Ideologien und Strukturen beleuchten.
Führung durch das STÄPS
Zeit: 11.15 – 11.45 & 15:15 - 15.45
Ort: STÄPS – Studentisches Trainingszentrum Ärztlicher Praxis und Simulation
Schon seit offizieller Eröffnung des STÄPS (Studentisches Trainingszentrum Ärztlicher Praxis und Simulation) am 22.10. habt Ihr Gelegenheit, die Räumlichkeiten im Rahmen des freien Übens zu nutzen. Nun ist im Dezember das Angebot der klinischen Tutorien in kommunikativen und praktischen Fertigkeiten hinzugekommen. Neben Führungen durch das neue Trainingszentrum werden wir exemplarisch am Aktionstag einige ausgewählte Tutorien in gekürzter Form anbieten ausgewählte Tutorien in gekürzter Form anbieten (siehe weiter unten). Euer STÄPS-Team
Abschiebung im Morgengrauen
Zeit: 11.15 - 12.00
Ort: HS 69
Vortragende: med. Flüchtlingshilfe Göttingen e.V.
Die medizinische Flüchtlingshilfe Göttingen präsentiert den Film "Abschiebung im Morgengrauen" mit anschließender Diskussionsrunde: In der Hamburger Ausländerbehörde wird tagtäglich über das Schicksal von Menschen entschieden, die ein "Leben auf dem Schleudersitz" führen: Asylsuchende, die länger als ein Jahrzehnt in Deutschland gelebt haben, deren Kinder hier geboren sind. In vielen Fällen sind sie in der Bundesrepublik aber nur geduldet, mal für weitere zwei oder drei Monate, mal aber auch nur bis zum nächsten Wochenende. Dann wird wieder neu entschieden, ob sie nicht doch zurück müssen - in ihr Herkunftsland, das für viele keine Heimat mehr ist, aus dem sie vor vielen Jahren geflohen sind. Der Film zeigt Bilder von der nächtlichen, überfallartigen Stürmung von Wohnungen mit einer Armada von Beamtinnen* und Polizei, dem Zusammentreiben von Familien, deren Verzweiflung und Verängstigung und das hastige zeitlich befristete Zusammenpacken der persönlichen Sachen - erschütternde Szenen, die eine Ungeheuerlichkeit darstellen und gleichermaßen beschämen, wie empören.
Tropenmedizin
Zeit: 12.15 - 13.30
Ort: HS 81
Referent: Prof. Bommer
Der Göttinger Tropenmediziner Professor Bommer berichtet Interessantes und Wissenswertes aus seinen jahrelangen Erfahrungen. Er war schon überall, ob es die eigene Krankenstation in Sierra Leone oder ein kleines Dorf auf den Philippinen ist. Er unterstützt seinen Vortrag mit eigenen Bildern aus aller Herren Länder. Egal ob Schlangenbisse, Schlafkrankheit oder Malaria - er hat alles schon gesehen und gibt es an Euch weiter.
Ein halbes Jahr Nicaragua - Mit weltwärts einmal hin und zurück.
Zeit: 12.15 - 13.00
Ort: HS 04
Referentin: Isabell Kruppas
Dieser Vortrag soll euch einen kleinen Einblick in das alltägliche Leben Nicaraguas und die Projektarbeit, besonders im medizinischen, aber auch im schulischen und sozialen Bereich, geben. Mithilfe eines kleinen Filmausschnittes u. A. über Freiwilligenarbeit und Alltagsleben wollen Medizinstudenten einen Eindruck von einem etwas anderen Klinikalltag geben, wie man ohne viele Mittel helfen und interkulturelle Kompetenz verstehen kann. Darüber hinaus soll deutlich gemacht werden, wie die Organisation eines solchen Auslandserfahrungsaufenthaltes ablaufen kann.
"Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung": Mode oder Möglichkeit?
Zeit: 12.15 - 13.00
Ort: HS 45
Referent: Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse
Die Auseinandersetzung mit Traumafolgestörungen hat in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie Konjunktur, aber auch in den Medien und in der Öffentlichkeit. Dabei wird der Begriff häufig in einer Form strapaziert, der ihn verwässert. Alles ist ein Trauma. In der Vorlesung wird verdeutlicht, was ein Trauma und eine Posttraumatische Belastungsstörung sind, und wo die Grenzen und Möglichkeiten dieser Sichtweise in Forschung, Theoriebildung und Therapie liegen.
Die Ethik-kommission
Zeit: 12.15 - 13.00
Ort: HS 91
Referent: Prof. Jürgen Brockmöller
Fast alle Ärztinnen und Ärzte haben im Laufe ihres Berufslebens mit medizinischer Forschung am Menschen zu tun. Dies beginnt bereits während des Medizinstudiums. Hier sind bis zu 1/3 aller MedizinstudentInnen im Rahmen von Doktorarbeiten auch mit der Forschung am Menschen befasst, entweder im direkten persönlichen Kontakt zu den Menschen, die untersucht werden, oder indirekt, indem Daten oder biologische Materialien von Menschen untersucht werden. Es herrscht in vielen Fällen sehr große Unsicherheit, wann und wie die medizinische Forschung am Menschen von einer Ethik-Kommission beraten werden muss. Es herrscht in vielen Fällen über die Arbeit von Ethik-Kommissionen Unklarheit und Unsicherheit. Der Vortrag und die anschließende Diskussion sollen klären, wann ein Forschungsprojekt von einer Ethik-Kommission begutachtet werden muss, und welche Konsequenzen es haben kann, wenn dies versäumt wird. Es soll aber auch vermittelt werden, nach welchen Kriterien die Ethik-Kommissionen entscheiden und nicht zuletzt soll vermittelt werden, dass Ethik-Kommissionen in vielen Fällen eine absolut vertrauliche und sehr wertvolle Beratung in ethischen, in rechtlichen und schließlich auch in wissenschaftlichen Fragen leisten.
Selbstverwaltetes Wohnen verteidigen!
Wie das Studentenwerk gegen Wohnheime vorgeht und wie sich Studierende dagegen wehren können…
Zeit: 12.15 - 13.00
Ort: HS 69
Referent_innen: Studierende die in Häusern des Studentenwerks wohnen
weitere Informationen: u.a. www.heretostay.de Seit Ende 2006 versucht das Studentenwerk in der eigenen Diktion „Wohnobjekte“ mit Wohngemeinschaften, kollektiven Mietverhältnissen und eigenen selbstverwalteten Strukturen über Formalia, wie der Änderung von Mietverträgen zu Einzelmietverträgen oder Vergabeverordnungen, faktisch abzuschaffen. Nachdem im Jahre 2007 mehrere Häuser sich innerhalb einer Kampagne gegen diese Politik (unter dem Deckmantel des Formalismus) gewehrt haben und die Aktionen von Infoständen bis zu lautstarken Demonstrationen reichten, versucht das Studentenwerk gezielt einzelne (teils nichtorganisierte) Wohnheime zu schließen, zu kündigen oder die BewohnerInnen in leicht zu lösende Mietverhältnisse zu bringen. So sind aktuell die Bürgerstrasse 50a und die Geiststrasse 10 betroffen. Bei dieser Veranstaltung werden VertreterInnen der „here to stay“ Kampagne einen Input zur Geschichte der Häuser, den bisherigen Versuchen des Studentenwerks und zum Widerstand gegen diese Maßnahmen geben, aber auch welche Lösungen schon erstritten wurden. VertreterInnen aus der Geistrasse 10 und der Bürgerstrasse 50a werden aktuell von der neuen Strategie des Studentenwerks berichten und wie sie sich dagegen organisieren. Studierende aus anderen Wohnungen des Stud.Werks sind willkommen, es besteht die Möglichkeit über die Perspektiven im eigenen Wohnzusammenhang zu sprechen. Kreativ sein im ausprobieren eigener Wohnformen! Und diese Verteidigen wenn nötig!
DRF Rettungshubschrauber "Christoph 44"
Zeit: 11.00 - Ausweichzeit: 13.00
Ort: Treffpunkt: Kuchentheke des Aktionstages, vor HS81
Kurzer Spaziergang zur Rettungswache der DRF. Falls der Christoph 44 unterwegs ist, werden wir es 13:00 noch mal versuchen. Ob die Veranstaltung stattfinden wird hängt vom Einsatzaufkommen des Ch.44 an diesem Tag ab. Ein kurzer Blick in die Kabine des Rettungshubschraubers wird uns gewährt. Die Besatzung des Rettungshubschraubers gibt uns einen Überblick über die notfallmedizinischen Leistungen und das Medizin-Equipment des Christoph 44. Fragen sind erwünscht und ihr braucht keinen Anästhesieschein oder RS/RA in der Tasche haben um mitzukommen zu können. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen. Bei Alarmierung brechen wir den Besuch sofort ab und entfernen uns vom Startplatz.
Psychiatrie im Film
Zeit: 13.15 - 14.00
Ort: HS 04
Referent: Bernd Malchow
Ein echter „Klassiker“ des Aktionstags in neuer Auflage. Dieses Jahr hat Bernd Malchow (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, UMG) Filmausschnitte aus Fernsehen und Kino für uns ausgesucht. Gemeinsam werden wir kleine Schrulligkeiten des Alltags betrachten und in tiefe Abgründe der menschlichen Seele blicken. Interessierte der Psychiatrie sowie Liebhaber des Kinos werden auf ihre Kosten kommen! Den Filmen gemeinsam ist, dass sie Inhalt haben, gut gespielt und möglicherweise ein wenig schräg sind - und Ihr sie aus dieser Perspektive bestimmt noch nicht gesehen habt.
Burn-out bei Ärzten
Zeit: 13.15 - 14.00
Ort: HS 45
Referentin: Dr. Daniela Prause
Der Begriff des Burn-out (wörtlich übersetzt "Ausbrennen") existiert bereits seit mehr als 30 Jahren. H.J. Freudenberger, einer der Vorreiter der Burn-out-Forschung verwendete ihn für ein Phänomen, welches er bei freiwilligen Helfern in Selbsthilfe- und Kriseninterventionseinrichtungen beobachtete: es beschrieb einen psychologischen und physiologischen Zustand, der durch Depression, Erschöpfung, Zynismus, psychosomatische Beschwerden und Gleichgültigkeit gegenüber den Klienten charakterisiert war. Und dies bei Helfern, die anfangs hochmotiviert und idealistisch waren. Als Ursache wurde bereits zu diesem Zeitpunkt die Diskrepanz zwischen den eigenen idealistischen, hochgesteckten Erwartungen und den realen Umständen und Möglichkeiten zur Hilfestellung und Veränderung gesehen. Inhalt der Veranstaltung sind: Der Burn-out-Prozess; die Symptome und Diagnose des "Burn-out"; Ursachen, Entwicklung, Behandlung und Prophylaxe des Burn-out, speziell auf die Risikogruppe der Ärzte bezogen.
Ambulante Palliativmedizin
Zeit: 13.15 - 14.00
Ort: HS 91
Referentin: Dr. Almut Geyer
Die Palliativmedizin hat sich in den letzten Jahrzehnten als ein unersetzbarer Teil der Schulmedizin etabliert und gefestigt. Palliativstationen und Hospizplätze sind aus der modernen Onkologie nicht mehr wegzudenken. Was jedoch dabei oft in den Hintergrund gerät, ist die ambulante palliative Versorgung, die sich langsam auch hier in Deutschland entwickelt und besonders von den betroffenen Patienten und Angehörigen sehr positiv aufgenommen wird. Die Möglichkeit, die letzten Tage zu Hause im Kreise der Lieben verbringen zu dürfen, ist oft einer der dringlichsten Wünsche der Patienten und obwohl eine solche Versorgung eine Herausforderung, sowohl für Angehörige als auch für pflegerisches und ärztliches Personal darstellt, ist es in vielen Fällen das Schönste, was in der palliativen Therapie möglich gemacht werden kann. Der Vortrag soll diese Blackbox ein kleines Stückchen weiter öffnen und über die Möglichkeiten der ambulanten Palliativmedizin aufklären.
Entwicklungshilfe zum „Selbermachen“– Calcutta Village Project
Zeit: 13.15 - 14.00
Ort: HS 69
Referent: Martin Krusche
Die „Institutes for Mother and Child“ sind eine international anerkannte NGO, die sich in Calcutta um die Ärmsten der Armen kümmert. Unter der Leitung von Dr. Sujit, dem ärztlichen Direktor Mutter Theresas und unterstützt vom Nobelpreisträger Prof. Yunus kümmert sich die Organisation vor Ort um mittellose Kinder und Familien, baut Schulen und Waisenheime und bietet den Menschen vor allem eine kostenlose medizinische Erstversorgung an. Zusammen mit einem internationalen Team aus Ärzten und Studenten könnt ihr in Calcutta mithelfen: Im Krankenhaus oder einer der „Outdoor Ambulanzen“ habt ihr die Möglichkeit, das Projekt zu unterstützen, eine neue Kultur kennenzulernen und die Erfahrung zu machen, mit wie wenig man vielen Menschen helfen kann.
Klinikumsführung
Zeit: 13.15 - 14.00
Ort: HS 04
Referent: Dipl.-Oec. Kurt Kiene, Geschäftsbereichsleiter Gebäudemanagement
Viele Medizinstudentinnen befinden sich Tag für Tag im Klinikum. Aber kennen sie das Gebäude überhaupt? Wer schon immer ein paar der großen und kleinen Geheimnisse dieses Gebäudes kennen lernen wollte, dem sei der Vortrag von Herr Kiene und die darauf folgende Führung ans Herz gelegt.
Umgang mit Angst - Workshop der Psychotherapeutischen Ambulanz für Studierende
Zeit: 14.15 - 15.0
Ort: HS 91
Referentin: Dipl.-Psych. Dipl.-Theol. K. Parisius. Leiterin der PAS
Angst gehört zu unserer "Grundausstattung" an Gefühlen. Ihre Funktion ist es, uns zu "aktivieren" bzw. "in einen Alarmzustand zu versetzen" – so oft vor Prüfungen. Angst erleichtert es uns, Situationen zu bewältigen, in denen wir uns noch nicht "sicher" fühlen, weil es uns noch an den dafür notwendigen Kompetenzen mangelt. Ist die Angst zu groß, kommt es oft zu Lernschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen oder „Aufschieberitis“. Die Veranlagung, Angst zu empfinden ("Ängstlichkeit") ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Ängste haben ihr eigenes (emotionales) Gedächtnis. Dies bestimmt unsere „Angstbereitschaft“ gerade in kritischen Situationen, aber auch wenn es um unsere Zukunft geht. Werde ich den Berufsanforderungen in einer Klinik gewachsen sein? Bin ich stabil, kompetent, selbstbewusst genug? Diese Sorgen und Ängste lassen sich allein durch kluge Worte selten "löschen". Hilfreicher und wirksamer sind neue (korrigierende) emotionale Erfahrungen, die – so die Hirnforschung - eine "Neuverdrahtung" der Nervenzellen im Gehirn fördern. Welche Wege aus der Angst gibt es, wenn ich mich „unangemessen“ ängstlich fühle? Wann sollte ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen? Der Workshop befasst sich interaktiv mit den Teilnehmern mit diesen Fragen.
Training Ärztlicher Praxis im STÄPS
Zeiten und Tutorien:
12:15 - 13:00 - Sonographie der Leber
13:15 - 14:00 - Chirurgisches Knoten und Nähen
14.15 - 15.00 - Praktische Fertigkeiten / Basics
Ort: STÄPS
Das Angebot der Tutorien am Aktionstag richtet sich auch an Studierende der Vorklinik. Die Gruppengrößen sind aus didaktischen Gründen begrenzt. Bei Interesse tragt Euch bitte ab 10:15 Uhr in die im Eingangsbereich des STÄPS liegenden Listen ein (der Weg ist ausgeschildert). Während des gesamten Aktionstages stehen wir für sämtliche Fragen rund um das STÄPS zu eurer Verfügung. Auf einen gelungenen und aufregenden Aktionstag. Euer STÄPS-Team
Famulatur im Ausland
Zeit: 14.15 - 15.00
Ort: HS 04
Vortragende: Medizinstudierende der Uni Göttingen
u interessierst dich für medizinisch-tätige Aufenthalte im Ausland? Du hättest gerne ein paar Eindrücke und Hinweise, wie man so etwas organisiert? Dann bist du hier richtig: Vier Studierende erzählen von ihren Famulaturen in ausländischen Krankenhäusern, und wie es dazu kam. Nachfragen erwünscht! Es werden KollegInnen von Famulaturen in Nepal und in Papua Neu-Guinea berichten.
Hochschulpolitik – im Fokus der Kritik
Zeit: 14.15 - 15.00
Ort: HS 69
Referent: Boris Barbarics
Bei dieser Veranstaltung wird der amtierende Fachschaftspräsident uns einen Einblick in die Hochschulpolitik, die Gremien an der Fakultät geben. Fragen zu Entscheidungen an der Fakultät können gerne gestellt werden, Darüber was stud. Vertretung leisten kann und welche Perspektiven es gibt kann munter diskutiert werden.
Homo cantans - Evolution und Musik & Konzert des Göttinger MedizinerInnenorchesters
Zeit: 15.15 - 16.00
Ort: HS 81
DozentInnen: Prof. Frömmel & Orchester der Göttinger Medizinstudentinnen
Gedanken zur Rolle der Musik in der Evolution des Menschen gibt es überall, und mit denen in der Welt der Proteine hat sich Prof. Frömmel befasst. Als Musikfreund möchte er dieses Konzept auf die Welt der Musik übertragen. Kann Musik die Fitness des Menschen erhöhen? Musik ist eine der Weltsprachen. Keine Sippe, keine Familie, kein Mensch hat je vollständig auf sie verzichtet, verzichten wollen, verzichten können. In ihrer Vielfalt ruft sie ebenso ein Staunen hervor, wie es uns die Natur in ihrer Vielzahl der Schöpfungen abverlangt. Selbst wenn einige wenige Aspekte der natürlichen Vielfalt der Arten und ihrer Entstehung betrachtet werden, ergeben sich eine Reihe auffälliger Parallelitäten zur musikalischen Sprache, ihrer Entwicklung, ihrer Zukunft. Im Anschluss an den Vortrag wird das Orchester der Göttinger Medizinstudenten einen kleinen Auszug aus ihrem Programm "Musik gegen Bluthochdruck" vorspielen.
